Orthopädische Praxis Dr. Saalfrank im medizinischen Zentrum Lutrinastraße
Leistungen - Therapie IGeL - Leistungen Akupunktur
Die Akupunktur ist ein Therapieverfahren, das aus der traditionellen chinesischen Medizin (TCM) stammt. Im Gegensatz zur westlichen Schulmedizin, steht nicht das Symptom im Mittelpunkt der Behandlung. Die Akupunktur bezieht den Geist und Seele gleichermaßen mit ein und eignet sich bestens zur Therapie chronischer und funktioneller Störungen, wie beispielsweise Schmerzen. Bei der Akupunktur werden an bestimmten Punkten der Körperoberfläche - entlang von Meridianen - Nadeln .
gestochen oder Hautareale mittels Räuchern (Moxibustion) behandelt. Die Akupunkturpunkte/-areale stehen mit einzelnen Organen und Organbereichen des Körpers in Beziehung, die durch den Nadelreiz zur Selbstheilung angeregt werden. EMG Elektromyographische Muskeluntersuchung
Technisches Untersuchungsverfahren, bei dem die elektrische Aktivität eines Muskel gemessen wird. Die Elektro-Myographie dient zur Einordnung der Art und Schwere verschiedener Muskel- und Nervenerkrankungen.
Fokussierte Stoßwellentherapie
Bisher wurde die Stoßwellentherapie hauptsächlich zur Zertrümmerung von Nieren-, Harn- und Gallensteinen eingesetzt. Seit wenigen Jahren kommt dieses Behandlungsverfahren auch in der Orthopädie zum Einsatz. Besonders bewährt hat sich die extracorporale Stoßwellenbehandlung bei akuten und chronischen Schmerzen im Bereich von Sehnenansätzen (Golfer- und Tennisellenbogen), Verkalkungen der Schulter (Schulter-Arm-Syndrom) oder des Fersensporns. Ein weiteres Einsatzgebiet ist die Anregung der Knochenheilung.
Hyaluronsäure-Injektion
Hyaluronsäure ist eine Substanz, die dem Gelenk-Knorpel als Nährstoff dient. Sie wird in die Knorpeloberfläche eingebaut und ist durch ihre starke Fähigkeit Wasser zu binden maßgeblich daran beteiligt, die Stoßdämpfer- und Schmierfunktion der Gelenke aufrecht zu erhalten. Spritzen von Hyaluronsäure in die Gelenke, führt regelmäßig zu einer Schmerzlinderung und Verbesserung der Gelenkfunktion von vorgeschädigten Gelenken.
Hydrobetten
Eine Unterwasserdruckstrahl-Massage kann bei Funktionsstörungen der Wirbelsäule angewandt werden. Sie verbindet Elemente der Unterwassermassage mit denen der Wärmetherapie und kann somit Schmerzen lindern, den Muskeltonus verringern, das Bindegewebe lockern etc.
Injektion von Arzneimitteln
Injektion oder Infusion eines Medikaments oder eines Aufbau-/Vitaminpräparats auf Wunsch des Patienten, welches man nicht zu Lasten der gesetzlichen Krankenkassen verordnen kann.
Kryotherapie
Die Kryotherapie (Kältetherapie) ist seit Medizinergenerationen ein bekanntes und bewährtes Heilverfahren. Neben der rein kühlenden und anregenden Wirkung von Kälteanwendungen hat man auch frühzeitig die zerstörende Wirkung von sehr niedrigen Temperaturen erkannt und als Alternative zu chirurgischen Verfahren ausgenutzt.
Laser-Akupunktur
Bei Kindern, empfindlichen Patienten oder zur Verstärkung der Akupunktur-Nadelwirkung kann es sinnvoll sein, einen Softlaser einzusetzen. Der Laserstrahl kann sowohl in der Körper-, als auch bei der Ohrakupunktur eingesetzt werden.
Magnetfeldtherapie
Durch die Magnetfeldtherapie kommt es durch eine bessere Sauerstoffnutzung in den Zellen insgesamt zu einer Verbesserung der Zellfunktion. Häufig können Zellen aufgrund einer Unterversorgung mit Sauerstoff und Nährstoffen ihre Aufgabe nicht mehr richtig wahrnehmen. Durch den therapeutischen Einsatz von pulsierenden Magnetfeldern nehmen gerade diese Zellen wieder vermehrt Brennstoffe auf. In Folge erzeugen die zelleigenen Kraftwerke (Mitochondrien) mehr Energie und verbessern ihre Leistung.
Manualtherapeutische Leistungen
Die manualtherapeutische Diagnostik und Therapie dient dem Auffinden und Lösen von reversiblen funktionellen Störungen am Stütz- und Bewegungsapparat mittels spezieller Handgriffe. Neben den Techniken der klassischen Manuellen Medizin, die in der Regel von den Kassen übernommen werden, können auch andere manuelle Techniken, wie beispielsweise die Osteopathie zur Therapie notwendig sein.
Neuraltherapie
Heilmethode, bei der durch gezielte Applikation eines Lokalanästhetikums in Störfelder eine neurale Beeinflussung von Krankheiten angestrebt wird. Die Neuraltherapie kann mit jedem klinischen Verfahren kombiniert werden und ist ein effektives und risikoarmes Untersuchungs- und Therapieverfahren.
Niederenergetische Lasertherapie
Die Laserbehandlung hat sich in den vergangenen Jahren in vielen Bereichen der Medizin etabliert. Das Prinzip des Lasers beruht auf einer starken Bündelung von Lichtstrahlen, wodurch eine hohe Energiedichte erzeugt wird.
Periradikuläre Therapie (PRT, Injektionstherapie)
Die Nerven treten über die sogenannten Nervenwurzeln durch kleine Löcher seitlich der Wirbelsäule aus. Durch zahlreiche Erkrankungen kann es zu einer Einengung und Reizung der Nervenwurzeln in dem Bereich der Austrittlöcher kommen. Hartnäckige Schmerzen im Bereich der Hals- oder Lendenwirbelsäule sind die Folge. Die periradikuläre Therapie ist eine Schmerztherapie, bei der über eine Injektionsnadel der
gereizte und entzündete Nerv mit einer Wirkstoffkombination umspült. Die präzise Ausrichtung der Nadelspitze wird nach Gabe eines Kontrastmittels z.B. computertomografisch überwacht.
Schröpfen
Ausleitende Verfahren dienen der Entgiftung des Körpers. Schröpfköpfe werden auf schmerzende Muskelverhärtungen, sog. Myogelosen gesetzt. Dies sind Bindegewebsverquellungen mit herabgesetzter Durchblutung. Diese kommen vor allem am Rücken vor und können hartnäckige Beschwerden bereiten. Schröpfen hat lokale wie auch reflektorisch segmentale Wirkung.
Kassen - Leistungen
Chirotherapie
Die Chirotherapie ist eine Behandlungsmethode, die Anfang des 20. Jahrhunderts entwickelt wurde. Wie bei der Osteopathie erfolgt die Diagnostik und auch die Behandlung ausschließlich mit den Händen. In den letzten Jahrzehnten wurden die Behandlungsmethoden weiterentwickelt und zählt zu den schonendsten medizinischen Behandlungsmethoden. Behandelt werden besonders häufig „Gelenkblockaden" der Wirbelgelenke aber auch Funktionsstörungen anderer Gelenke und Organe, da Gelenkblockaden vielfältige, auch weit vom Gelenk entfernte, Beschwerden auslösen können. Infusionstherapie Eine Infusionsbehandlung ist bei bestimmten Erkrankungen sinnvoll. Über eine Infusion lassen sich höhere Dosen von Medikamenten als "Tropf" kontrolliert dem Körper zuführen. Die Medikamente müssen nicht erst über die Verdauung oder Schleimhaut aufgenommen werden, wodurch die Wirkung verstärkt wird. So haben sich Infusionsbehandlungen zur Verbesserung der Durchblutung oder als Aufbaukur durchgesetzt. Auch viele pflanzliche, naturheilkundliche Medikamente erzielen als Infusion eine bessere Wirkung. Operation bei Karpaltunnelsyndrom Das Karpaltunnelsyndrom wird durch einen mechanischen Druck auf den Medianus- Nerv im Karpalkanal verursacht. Der Karpalkanal liegt am Übergang des Unterarms zur Hand und wird durch die Handwurzelknochen und auf der Hohlhandseite durch ein straffes Band (Retinaculum) begrenzt. Durch den Kanal laufen die Beugesehnen der Finger und der dicke Medianus-Nerv, der für die Sensibilität der ersten drei Finger und die Beweglichkeit einiger Handmuskeln verantwortlich ist. Als elegante Methode zur Beseitigung des Karpaltunnelsyndroms hat sich die minimal invasive Chirurgie durchgesetzt. Mit nur einem kleinen Einschnitt wird das einengende Band eingekerbt und wucherndes Gewebe entfernt. Auf diese Weise wird der Nerv entlastet und kann sich anschließend erholen. TENS (Transcutane elektrische Nervenstimulation) Mit einer elektrischen Nervenstimulation lassen sich akute und chronische Schmerzen beeinflussen. Über kleine Elektroden werden die langsam leitenden Schmerzfasern stimuliert, die zu einer Schmerzhemmung im zentralen Nervensystem führen können. Mit den auch zu Hause anwendbaren Tens-Geräten, lassen sich so Medikamente ohne Nebenwirkungen einsparen.